Neptunisch-Plutonische Aufstellungsarbeit – Freies Stellen
Offene vierzehntägige Familien- und Heilaufstellungsgruppe

MACHT EINE UNBESTIMMTE PAUSE – NUR EINZELAUFSTELLUNGEN MÖGLICH

Neptun (Heilung/Lösung… ) Pluto/Charon (… der Bindung an Tiefenkonflikte)

Folgender Text beschreibt meine Aufstellungsweise:

Flusswissen von Werner Held (2005)

Es gibt, manchem Astrologen gut bekannt, einen Fluß, der zu Gott führt, der tatsächlich bergauf fließt*. Mehrfach wird betont, daß dieser Fluß eigentlich ein Zustand sei und man darin bereits bei Gott weilt. Bewegt und doch unbewegt befindet man ’sich’ in diesem Fluß, vielmehr wird man selbst zu diesem Fluß. Man wird zu einem Staunen in den himmlischen Wassern. Fraglos wohnt diesem Fluß eine göttliche Ordnung inne, die in großen sanften Kreisbewegungen den Fluß der Abläufe in unserem Sonnensystem bewegt, daher auch den Fluß der irdischen Angelegenheiten bestimmt. Ein langsamer Wandel, dem sich nichts widersetzen kann, der Verkrustetes auflöst, überkommene Fundamente unterspült. Der große Löser, der verkrampften Haltebemühungen ihre Unmöglichkeit aufzeigt. Verlust, Entzug, Opfer scheint er für jene zu bringen, die am Vergangenen festhalten wollen.

In Wahrheit war aber etwas anderes bereits vor dem Verlust da, vielleicht auch nur subtil, eine unbestimmbare Sehnsucht auf etwas Größeres hin, eine Art göttlicher Unzufriedenheit mit den Umständen. Sehnsucht nach dem Höchsten ist das Boot, in das wir steigen sollten, wenn es unserer Seele um Erlösung, Einswerdung, Verschmelzung mit dem Göttlichen geht. Wenn uns diese Sehnsucht nach dem Größeren ergreift, müssen sich die kleinen, beengenden, starren Vorstellungen und Identifizierungen zu einer größeren Freiheit und Offenheit erweitern. Diesen Fluß, und auch diese Sehnsucht danach nennen wir Neptun, er ist das ‚Panta Rhei’, das ewig Fließende. Er ist zugleich auch die gigantische, aber stille und sanfte Ordnung im Hintergrund der Welten. Sanft führende Schutzengel sind denn auch ein personifizierter Ausdruck Neptuns.

Im Hineintreten in den Neptunischen Fluß, der in seiner höchsten Form aus den archetypischen Urformen, den platonischen Urideen der bestehenden Formen besteht, kann man diese überirdisch schönen, mit unglaublicher farblicher Intensität und oftmals goldenen Licht erscheinenden und majestätisch bewegten Archetypen hinter allen irdischen Formen wahrnehmen. Als mir selbst während eines exakten Neptun-Transits (Quadrat) auf meine Sonne in diese Welten ein besonderer Einblick gewährt wurde, konnte ich angesichts dessen 3 Tage lang nur weinen und musste mit wässrig glänzenden Augen geradezu zwingend immer wieder zur Flasche greifen und die Diskrepanz zur irdischen Härte zu verkraften. Seitdem hat die Sucht für mich ein anderes Gesicht.

Jede Krankheit der Welt ist im Kern der Feind dieses Flusses, jede Krankheit ist ein Festhalten wollen eines bereits schon Vergangenen, ein zwanghaftes Bedürfnis nach Stillstand und Kontrolle, oftmals sogar noch eine aggressive Überkompensation, die in die Auslöschung will, wenn man keinen Ausweg mehr sieht. Neptun löscht jedoch nicht aus, er löst. Doch ist gerade der Wunsch nach Auslöschung, totaler Auflösung des eigenen Wesens, das gefährliche Kippbild der neptunischen Sehnsucht. Hierbei führt es aus Schmerzvermeidung zum Selbstmord, zur Ablehnung allen Lebens und der Schöpfung, nicht zur Einswerdung mit ihr.

In diesem Fluß ist jedoch keine übliche Kontrolle möglich, eher ein Nichttun, ein Treibenlassen, ein Mit-dem-Fluß-gehen, ein Sichumspülenlassen, in spielerischer Eingebundenheit warten können, bis die richtige Zeit für einen Impuls kommt, den Fluß im Sinne der eigenen höchsten Ideale, seiner eigenen gesammelten Überzeugungen auch einmal ein wenig zu lenken. Es sind diese Gelegenheiten, wo der kollektive göttliche Plan unser Wesen auswählt und benötigt. Wo wir im Kollektiven diesen Fluß exemplarisch beobachten konnten, war anlässlich der Saturn-Neptun-Konjunktion im Steinbock im Herbst 1989, wo sich sanft und unaufhaltsam die Fundamente (Saturn) des Kommunismus auflösten (Neptun).

(*Ich erhielt diese Vision als Antwort auf wochenlanges Ringen um eine Antwort, wohin denn die Reise gehen sollte, wenn man in den Fluß steigt. Auf äußerst anstrengende Weise flussaufwärts wie die Lachse zurück zur Quelle oder nur loslassend mit dem Strom auf ein mich unbehaglich stimmendes Endziel der Auflösung und Dahinschwindens im Ozean. Die Vision des kraftvollen fast rasenden Stroms den Berg hinauf berührte mich zutiefst, einerseits als bildgewaltiger Eindruck, andererseits als geniale unerwartete Lösung.

Neptunisch-Plutonische Aufstellungsarbeit

Wie geht nun ein neptunisch-plutonischer Aufstellungsprozeß vonstatten? Im tiefen Keller unseres Unbewussten lagern unsere verdrängten Konflikte, unsere zwanghaft absoluten Vorstellungen, die wir, um das Leben zu sichern, in Krisenmomenten gegen den Fluß des Lebens errichtet haben bzw. wir von den Krisenerfahrungen unserer Ahnen ererbt haben und an denen wir heute noch haften. Plutonische Erfahrungen sind die tiefsten und umfassen die größte Quantität an Energien. Wenn unsere Existenz bedroht ist, gerät am meisten in Bewegung und es bilden sich oft die stärksten und im Alltag nicht wieder ohne weiteres veränderbaren Überlebensstrategien und Kontrollvorstellungen (die sogenannten ‚basic rules of survival’ nach W.F. Nerin).

Das Plutonische hat mit allen gesellschaftlichen Tabubereichen zu tun, dem Tod, der Unterwelt, den tieferen Abgründen der Sexualität, den Macht/Ohnmacht-Situationen, den unterschwellig wirkenden Verträgen unserer Ahnen, da wo unsere Bindung am stärksten und unauflöslichsten scheint. Hieraus entstehen in der Folge die Tabus, welche die Hüter beträchtlicher angestauter Energien sind. Aus der Angst heraus von diesen Energien überrollt zu werden, meidet man in der Folge lieber die Nähe des Tabus. Wenn aber durch die tabuisierten Ausschlüsse zuviel Lebensenergie mit abgetrennt wird, wird man im Laufe des Lebens wieder an diesen Punkt geführt, um diese Energien zu befreien, die nicht mehr nötigen Tabus aufzulösen und wieder ins Leben integrieren zu können, um dann mit umfassenderer Kraft leben zu können.

Oftmals benötigt man dafür aber Mut und einen geschützten Rahmen eines Therapie-/Heilungsumfelds. Hierbei finden sich in intensiveren Seminaren, Encountergruppen, Primärtherapie, holotropes Atmen u.ä. Möglichkeiten, das Gestaute dramatisch auszuleben. Die Seele kann dadurch große wichtige Befreiungen erleben und wird beachtlich krisenerprobt, bekommt aber immer noch das Signal, daß dieses Thema weiterhin dramatisch besetzt ist, was sich besonders bei häufigen Wiederholungen kathartischer Situationen problematisch chronifiziert. Man tobt sich leicht zusehends an sich selbst, seinem Ruhezentrum vorbei aus und gerät dann in ein Heilenmüssen. Im sanften, vom wissenden Feld gelenkten Lösen dieser heftigen Energien erlebt man hingegen nicht nur nach dem Prozeß, sondern auch währenddessen den Frieden und damit eine dauerhaftere Lösung. Dazu muß das Heftigste da sein und tabulos ausgesprochen werden dürfen, während man sich trotzdem in einen tragenden Rahmen eines sanften, vielleicht manchmal auch spielerischen, doch gesammelten Heilungsprozesses eingebunden fühlt.

Manchmal besonders bei noch festsitzender Energie im Familiensystem und noch gefühlserstarrten Aufstellungssuchenden braucht es viel Geduld, den erst unmerklich beginnenden Lösungsprozessen Zeit zu geben, im Sinne des steten Wassers, das den Stein höhlt. Der Aufsteller braucht dann eine plutonische Instinktsicherheit zum Aufspüren der größten festgehaltenen Energiemengen, die zur Befreiung drängen und er braucht den Mut, in diese Tiefe zu gehen, und die Fähigkeit, diese Themen aushalten und zulassen zu können. Es ist eine Eigenart des Plutonischen über Generationen Zurückliegendes und Verdrängtes machtvoll nach oben befördern zu können und mittels des Neptunischen zur heilenden Integration zuführen zu können. Das Wesen des Wassers ist anpassungsfähig und besänftigt die starken Energiefreisetzungen Plutos und findet für jeden die genau richtige Lösung, so geschehen auch starke Heilungen vor allem auf seelisch-geistigen Ebenen auf minimal angstvolle Weise.

Ich habe sogar entdecken dürfen, daß es für den Fortgang des Flusses gar nicht nötig ist, daß das Unterdrückte besonders intensiv ausgelebt werden muß. Auch wenn sich die Stellvertreter noch nicht trauen, die Gefühle durchzuleben, man muß nur im ruhigen Fluß bleiben. Es reicht auch aus, das Thema zu auszusprechen und ihm Aufmerksamkeit zu geben und schon fließt der Fluß weiter, bis sich ein Frieden findet. So lernt der Aufstellungssuchende der göttlichen Liebe des Universums zu vertrauen, die jeden auf göttlich geniale Weise die zu ihm passende Heilungsenergie erfahren lässt und oftmals geniale Lösungsgestalten für Probleme präsentiert, auf die der menschliche Verstand niemals kommen würde. Die Lösung des Dramas des bisherigen Lebens ist nicht das Drama der Heilung. Die besondere Bedeutung liegt auf dem Wasserelement, besonders den Tränen und feinstofflich-seelischen Lösungsmechanismen des Menschen, so kann man Last wie Wasser abfließen fühlen. Der neptunische Fluß arbeitet mit dem feinstofflichen Wesen des Menschen. Was in diesem Fluß genau passiert, ist ein Mysterium der Heilung, ob hierbei göttliche Energien eingreifen, Schutzwesen oder Krafttiere heilen oder die Beteiligten an das heilende Feld ihrer Ahnen, der Kollektivseele oder ihres eigenen höheren Selbst angeschlossen werden, ist vielleicht von mal zu mal verschieden. Vielleicht ist auch die zu einer bestimmten astrologischen Zeitqualität befruchtete Emergenz der beteiligten Personen zu einer neuen temporären Gruppenseele das Wirkende, die zu weiseren Einsichten in der Lage ist, als es die Seelen der Einzelpersonen wären. Man kann lediglich mit einiger Erfahrung etwas feiner die Energien differenzieren lernen und anschließend den Prozeß anlässlich der gültigen astrologischen Konstellationen nachbearbeiten, um zu erkennen welche Planetenenergien beteiligt waren.

Das Vertrauen in den lösenden Fluß ergibt mit dem Abwarten letztlich immer einen Weg. Als Aufsteller empfiehlt es sich, nicht längere Zeit still zu stehen und sich in etwas zu verbeißen, sondern einem fortwährenden Fluß zu folgen. Nichttun, zulassen, sich leicht und unmerklich im Raum zu bewegen, selbst bei heftigsten Themen diesen Fluß nicht aufgeben, dem Drama nicht zu verfallen, sondern aufnehmen und da sein lassen. Denn wenn das Schlimme ausgesprochen ist und nicht aversiv, sondern achtend reagiert wird, nehmen die Stellvertreter es als erlaubt an, das Wichtige und Nötige auszudrücken und weiterhin dem Prozeß zu vertrauen. Im weiteren Verlauf des Prozesses kehrt zusehends ein Frieden ein.

Anders als bei der frühen statischen Arbeit des Hellingerschen Familienstellens ergibt sich eher ein Strom nicht immer sofort verstandener Gefühle, Bilder, Sätze, Farb-, Symbol-, Gestalt- und Körperwahrnehmungen der Stellvertreter. Die freiere Form der Aufstellung fördert dadurch viel direkter verdichtetere Seeleninhalte zutage. Ohne Eingrenzung auf ein festgelegtes System fast messeähnlicher Prozeduren und Bedeutungen und ohne vorschnelle Unterbrechungen des Prozesses zeigt sich der freie Fluß direkt, anfangs eher wie ein Brainstorming der Seele, sozusagen ein Soulstorming, das eine Reihe von verschiedenartigen Wahrnehmungen, Bildern und Gefühlen liefert, bis sich eines der möglichen Themen nach vorne drängt und meist vom Aufstellungsleiter ergriffen und benannt wird.

Der Fluß wird aber auch, ohne daß der Leiter sofort den richtigen Impuls bekommt, den richtigen Stellvertreter zum Sprechen, Fühlen oder Handeln auswählen, der den Prozeß weiterführt. Die Energie des Feldes findet eigentlich fast wie von selbst die Lösung. Wie bei jeder tiefen Erfahrung sollte man sich dem Fluß überlassen und dem Analysieren und Verstehen die Zeit danach zuweisen.

Es herrscht für diese Fluß-Arbeit die nächsten Jahre eine besonders günstige Zeitqualität vor, die Rezeption von Uranus im Fische und Neptun im Wassermann. Der Herrscher des Himmels, des Geistigen Prozesses, des Schöpfungen des Zeitgeistes, Uranus, tauscht mit dem Herrscher des Wassers, der mitfühlenden All-Liebe, der höchsten seelischen Sehnsüchte zu Gott hin, Neptun, die Reiche und verwandeln deren Reiche ein Stück in ihrem Sinne. Kurz: Das Heilen wird prozeßhaft und der Zeitgeist entdeckt das Heilerische. Man kann somit den kürzesten Weg zur Heilung gehen, wenn man sich einfach darauf einlässt, was sich gerade eben verwirklichen will, wenn man aufmerksam lauscht und spürt, welcher umhüllende energetisch umkleidende Energiefluß gereicht wird und wohin er sich weiterentwickelt. Es braucht lediglich eine geschulte Aufmerksamkeit, was gerade in der Situation neu ist und eine Hingabe der Energie zu folgen. Ja, zu folgen, denn es ist die Energie, die führt.

Den Rhythmus des neptunischen Flusses verpasst man sehr leicht, jedes aktive willentliche Tun schrammt daran vorbei, jede Hektik, jedes Erreichenwollen, jedes Kontrollieren und distanzierte Analysieren erreicht ihn nicht. Geduld, mit der Empfindung gehen, Lauschen und offene Empfänglichkeit für das Auftauchende, Vertrauen für das Tragende, so als würde man im warmen tragenden Salzwasserbad liegen. Sich aalen und sich verwandeln lassen. Sanfte Bewegungen zulassen, sich den freien Bewegungen des Körpers und des Gemüts hingeben. Die Bewegungen im Fluß haben meist etwas Langsames, Schwebendes, sind manchmal musisch, traumtänzerisch, voller Glanz, zuweilen in perfekt kreisenden Schwüngen.

Öffnet man sich von einer festgefügten faktischen Ordnung des Familienrahmens zum großen Fluß der Seele, ist fast jede Erscheinung möglich. Da können mythische Figuren auftauchen, Krafttiere, bedeutsame Symbole, verschiedenartigste göttliche Energien. Die neptunischen Welten lassen sich schwerlich mit der harten Realität in Einklang bringen, sie sind in ihrer Verzauberung und in ihren warmen Licht in voller Form nur einem begnadeten Traumtänzer zugänglich. Daher brauchen sie fast immer eine gute Abschottung gegen die Mainstreamwelt und leben daher in Randbereichen des Lebens. Und doch sind gerade die neptunischen Bilder und Wünsche die wirksamsten. Sie lenken oft nahezu unbemerkt die Seelen der Menschen und stellen die eigentlichen Sehnsuchtsziele der Gesellschaft dar.

Neptun-Pluto sind die stärksten kollektiven Kräfte, sie stellen die seelische Tiefsee dar, die Welt des Archetypischen, die Bereiche des Spiels der Archetypen und wie sie in die Existenz geboren werden. Neptun-Pluto-Betonungen im Horoskop (z.B. Neptun im 8. Haus, Pluto im 12. Haus, betonte Neptun-Pluto-Verbindungen) sind unendlich tief und intensiv und vermitteln den fortwährenden Zustand des Extremen, da die üblichen Filter gegenüber dem tiefen Unbewussten hier nicht vollends wirksam sind, man wird stetig aus den Tiefen heraus ‚vergiftet’: mit der Wahrheit und muß sie in gewissen Abständen dann auch leben. Die Neptun-Pluto-Geborenen zeigen besondere schamanische Qualitäten. Der Mensch mit Neptun-Pluto hat mehr oder minder bewusst Zugang zur extremen Welt der nichtalltäglichen Wirklichkeit, wie sie aus den Reisen der Schamanen in die Unterwelt, Mittelwelt und Oberwelt erzählt wird.

Neptun-Pluto erlöst aus der Tiefe und führt in den Himmel. Beide Kräfte, wie die des Uranischen auch, sind in Spannungsaspekten nicht individuell nicht vollständig kontrollierbar, man ist bei Neptun und Pluto überpersönlichen Sögen ausgesetzt. Letztlich hat einen Gott in die Bahnungen gesetzt, damit man endlich zu ihm gelangen kann. Starke Neptun-Pluto-Betonungen im Horoskop zeigen an, daß eine unglaubliche Menge an verdrängten Konflikten aus früheren Leben, vor allem Bindungen an Macht/Ohnmachts- und Vernichtungserfahrungen zu lösen ist. Pluto steht für die Große Zeit im Gegensatz zu Saturn, der Lebenszeit von Geburt bis Tod. Pluto ist quer zur spiralförmigen chronologischen Zeit sozusagen in senkrechten Tunneln unterwegs, um die aufgestauten Erfahrungen verschiedener Zeiten verdichtet hochzuholen und dann wenn eine Neptun-Betonung stark ist: der Heilung zuzuführen.

Wie Wolken am Himmel ziehen die Archetypen, Bilder, Symbole der Seele heran und lösen das Festgehaltene. Zu jeder Zeit steht eine andere Tür zu vergangenen Verhakungen, Traumatisierungen, in Krisenmomenten entstandenen Zwangsüberzeugungen offen. Manchmal ergibt sich wie automatisch die Lösungen dieser manchmal gar nicht einmal bewussten Konflikte. Alles was der Mensch bindet, können die göttlichen Lösungsgestalten wieder öffnen. Sei die Verstrickung auch noch so kompliziert und stark, die von höherer seelischer Intelligenz gefundene Lösung ist genialer, einfacher und meist unaufhaltbar. Die neptunische Welt ist von einer überirdischen Schönheit und voll von Heilungsmöglichkeiten, die jede Vorstellung übersteigen. Sie zeugen von einer göttlichen Liebe, die für alle Schmerzen der Welt eine noch großartigere Antwort kennt. Dies alles kann sich ergeben, wenn die richtige Zeit gekommen ist und man sich der Lösung vertrauensvoll hingibt.